Der geborene Franke und
Wahlkölner Richard Rogler gilt als einer der Großmeister
des deutschen Kabaretts (zweifach
dekoriert mit dem Deutschen Kleinkunstpreis - dem Oscar
für deutschsprachige Kabarettisten). Deshalb wundert es kaum, daß
er als Erster in Deutschland als Professor für Kabarett
an der Berliner Universität für Künste lehrt.
Gemäß der Maxime Max
Grundings, die da lautete: „Ihr könnt konstruieren was
ihr wollt – aber am Ende muss immer ein Fernseher
rauskommen!“ forderte Richard Rogler von einer
Satiresendung: „Egal was gespielt wird, ob es
hochintellektuell ist, sehr viel Allgemeinbildung
erfordert, ob sich der Kalauer mit dem Stammtischwitz
verbindet – am Ende muss immer ein guter Lacher
rauskommen!“
Statt seinem ursprünglichem
Plan zu folgen und Lehrer zu werden,
folgt er dieser Maxime, seit nun
mehr fast 40 Jahren. Vornehmlich als Camphausen, der
Hauptfigur seiner bis jetzt sieben Soloprogramme,
den er mit sparsamer, aber köstlicher Mimik und Gestik
agieren lässt. Mittels dieser Kunstfigur richtet er
seinen scharfen Blick auf das menschliche Dasein im
Allgemeinen und den desolaten Zustand in unserem Lande
und teilt uns virtuos mit intelligentem bösartigen Witz
seine tiefsten Erkenntnisse mit. Richard Rogler und
Camphausen sind aus der deutschen Kabarettszene schon
lange nicht mehr wegzudenken.
Seine Fernseherfahrungen
sind weit reichend. Als Erfinder
und Moderator der Mitternachtsspitzen, sowie aus „Nach(t)schlag“
und als regelmäßiger Gast bei „Stratmanns“.