Volker Pispers zählt zweifelsohne zu den
wortgewaltigsten deutschen
Kabarettisten. Mit bestechendem Wortwitz
entlarvt er die leeren
Parolen der Politikerklasse,indem er sie konsequent bis zum
bitteren Ende denkt und sie den Mächtigen lustvoll
um die Ohren. Seine knallharten und oft makabren Schlüsse
garniert er so liebevoll mit seiner brillianten Mimik und
Gestik, daß dem Zuschauer höchst amüsiert und lachend die
Absurdität des herrschenden Wahnsinns
klar werden muß.
Volker Pispers wurde
1958 in Rheydt geboren. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Anglistik, Kath. Theologie
und Pädagogik in Bonn und Münster.
Darauf lebte
ein Jahr in England als "assistant teacher".
In Münster schloß er sich verschiedenen studentischen Theatergruppen an und wurde Ensemblemitglied
eines Kindertheaters bei den Kammerspielen Hamm.
Seinen ersten Soloauftritt als Kabarettist
absolvierte Volkers Pispers 1982 beim Kleinkunstfestival der MZ Halle Münsterland. Im Jahr darauf folgte sein erstes Soloprogramm
„Kabarette sich, wer kann“.
Sein Studium schloß er mit dem 1. Staatsexamen für das
Lehramt ab und bestritt anschließend mit Kindertheater,
Kabarett und Englischunterricht seinen Lebensunterhalt.
Nach einem Engagement als Schauspieler am Wolfgang-
Borchert-Theater in Münster konzentrierte er sich ganz
aufs Kabarett und wird „Freier Kabarettist“.
1988 erhielt er den Gladbecker Satirepreis 1988 und 1989
den Förderpreis des großen Kulturpreises NRW. 1990
wurde Volker Pispers Autor,
Ensemblemitglied und Künstlerischer Leiter des Düsseldorfer
Kom(m)ödchens, das er ein Jahr später wieder verlässt.
Als kabarettistischen Ritterschlag erhielt er 1996 den
Deutschen
Kleinkunstpreisin der Sparte Kabarett gefolgt
von vielen anderen Auszeichnungen.
Seit März 2000 produziert Volker Pispers eine wöchentliche Glosse für den WDR. Seit Herbst 1998 moderiert er
als Gastgeber das Satirefest des SFB. Zu Gast ist
er häufig im Scheibenwischer, den Mitternachtsspitzen
und vielen anderen Kabarettsendungen.