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Sigi
Zimmerschied
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Kabarettist / Biographie / Kleinkunstpreise / Auftritte / Veröffentlichungen
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Sigi
Zimmerschied ist das bayerische unzerstörbare Urgestein aus
dem bayerischen Passau. Seit über 30 Jahren reibt
sich der umgetriebene, kompromisslose Kabarettist an seinem
katholisch-konservativen Umfeld. Trotz vielfacher
Anfeindungen und aufreibenden Auseinandersetzungen mit der
Staatsgewalt, aus der er am Ende immer als Sieger hervorging, läßt er sich immer noch nicht klein kriegen.
Auch als
Schauspieler, Autor, Regisseur etc. bringt er deutlich
seine ureigenste Meinung zum
Ausdruck.

Sigi
Zimmerschied wurde 1953 in der tiefkonservativen
Bischofsstadt Passau geboren. Nach umfassender
katholischen Grundausbildung im katholischen Kindergarten,
Ministrantenkarriere, als Lektor und Pfarrjugendführer
kämpfte er sich nicht ohne anzuecken durch das
Gymnasium.
Seinen ersten Auftritt absolvierte er im
Exerzitien-Haus Maria-Hilf. Mit Bruno
Jonas gründete er 1975 die Passauer Kabarettgruppe "Die Verhohnepeopler".
Es folgten Aufführungen der
"Himmelskonferenz" im Passauer Peschlkeller und der erste Konflikt mit der
staatlich-kirchlichen Autorität, die in einem
halbjährigen
Ermittlungsverfahren wegen Gotteslästerung
kulminierte. Zimmerschied wurde freigesprochen.
Das erste Soloprogramm
"Zwischenmenschen" startete er 1976. Zimmerschied wurde
Mitglied beim Münchner
"Rationaltheater" und gab die satirische Zeitung "Hirtenbrief"
heraus. Ein Ermittlungsverfahren wegen
Verunglimpfung des Staates endete erneut mit seinem
Freispruch.
Den renommierten Deutschen Kleinkunstpreis für
Kabarett erhielt Sigi im Jahr 1980. Weitere Preise
folgten in den 80er Jahren. Im
Jahr 1983 gründete er das „Passauer
Volkstheater“ als bewußt politisches
Volkstheater.
Nebenbei betätigte sich Zimmerschied immer wieder als Schauspieler in
den Filmen "PEPPERMINT FRIEDEN",
"GRENZENLOS", "DER WILDE
CLOWN" und "HIMMELSHEIM". In "SCHARTL"
trat er als Autor, Komponist, Darsteller,
Regisseur und Produzent auf und bei
"DANEMLEM" als Regisseur und Darsteller.
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Deutscher
Kleinkunstpreis für Kabarett (1980)
Ernst-Hoferichter-Preis (1984)
Darstellerpreis Filmfest Locarno für
"Grenzenlos" (1984)
Berliner
Wecker – Kabarettpreis (1985)
Ludwig-Thoma-Medaille (1986) |

Zwischenmenschen (1976)
Haltungsschäden (1978)
A ganz a miesa, dafeida, dreggiga Dreg san
sie (1979)
Passauereien (1982)
Betondeppen (1986)
Ausschwitzn (1990)
Danemlem (1996)
Ihobs (1999)
Diddihasi
(2002)
Scheisshaussepp (2005)
Hirnrisse (2006)
Zeitgeister (2009)
Lachdichter
(2010)

"PEPPERMINT
FRIEDEN" (1982)
"GRENZENLOS" (1983)
"DER WILDE CLOWN" (1986)
"HIMMELSHEIM" (1989)
"SCHARTL" (1992)
"DANEMLEM" (1998) |

www.sigi-zimmerschied.de
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