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Ottfried
Fischer
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Schauspieler
& Kabarettist / Biographie / Kleinkunstpreise / Veröffentlichungen
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Ottfried Fischer, einem breiten Publikum als "Bulle von
Tölz" bekannt, zählt sicher zu den populärsten
Fernsehschauspielern. Seine Künstlerkarriere begann der
schwergewichtige Bayer als Kabarettist vor mehr als 20
Jahren.
Obwohl er heute meist als Schauspieler auf der
Mattscheibe zu sehen ist, ist er dem Kabarett stets treu
geblieben. Jeden letzten Freitag im Monat moderiert
er für den Bayerischen Rundfunk "Ottis Schlachthof"
und versammelt seine Kollegen zum
Kabarett-Stammtisch
im "Schlachthof" um sich.
Nach über zehn Jahren Abstinenz als
Kabarett-Solist, wagt er sich 2008 mit dem neuen Programm
"Wo meine Sonne scheint" in
der Münchner Lach- und Schießgesellschaft
wieder auf die Bühne.

Ottfried
Fischer, der heute in München lebt, wurde am
07.11.1953 in Ornatsöd im tiefsten
Bayerischen Wald
geboren.
Nach Abbruch seines Jurastudiums widmete er sich voll
und ganz dem Kabarett. Seine ersten drei
Programme zwischen 1976 - 1982 machte er mit dem
Kabarettensemble "Machtschattengewächse"
(u.a. mit Günter Knoll) im eigens dafür gegründeten
"Hinterhoftheater".
Die Kabarettprogramme
"Mattscheibchenweise kommerzwärts"
und "Mit Gewalt komisch" zwischen
1982-87 und das Stück "Störfall" mit
Partner Jockel Tschiersch fanden Ihre Anerkennung
in den beiden renommierten Kabarettpreisen:
"Salzburger Stier" 1985 und dem
"Deutschen Kleinkunstpreis” 1986.
Im Jahr 1989 fand die Premiere seines ersten
Kabarettsolos "Schwer ist leicht was"
statt, das mit der "TZ-Rose” und
"AZ-Stern" im gleichen Jahr
ausgezeichnet wird. Nach fünf Jahren erfolgreicher Auftritte
folgte das zweite Programm "Was tun".
Nebenbei trat Ottfried Fischer auch im Theater
auf - etwa in "Anton und das Wunderkind" (ein
kabarettistischer Schwank 1988 mit M.O.Tauchen) und am Münchner
Volkstheater in "Change” (von W. Bauer).
Sein
eigenes Theater "HAI" im Münchner
Stadtteil Haidhausen eröffnete er 1991 mit Günter
Knoll.
Nach einer Filmrolle in "Kolp" (1983)
folgten weitere Engagements in Filmen von Bruno
Jonas, F.X. Bogner, Hans Christian Müller und
anderen.
Seine
erfolgreiche Karriere als Fernsehschauspieler begann er 1985 mit der 6-teiligen BR-Kultserie
"Irgendwie und Sowieso" von F. X. Bogner,
in der er als "Sir Quickly" auf einem
alten Mofa durch die 68er-Zeit im ländlichen
Bayern braust.
Es folgten diverse andere Film- und Fernsehrollen.
1993 startete Ottfried Fischer in der Sat1-Serie
"Ein Bayer auf Rügen", dem 1996
seine wohl bekannteste Rolle als der "Bulle
von Tölz" folgt.
Dem Kabarett ist er bis heute treu geblieben und
moderiert seit 1995 jeden letzten Freitag im Monat
für den Bayerischen Rundfunk "Ottis
Schlachthof”, einen "Stammtisch" mit
kurzen Auftritten seiner Kabarettistenkollegen. |

Salzburger Stier
1985
Deutscher Kleinkunstpreis
1986
TZ-Rose und AZ-Stern 1989
Goldene Romy, österr. Film- und Fernsehpreis
1998
Goldene Romy beliebtester Fernsehseriendarsteller
2001 |

Soloprogramme
Wo meine Sonne scheint (2008)
Schwer
ist leicht was (1989)
Was tun (1994) |

Kolp
1985
Ein Prachtexemplar 1989
Cafe Europa 1990
Go, Trabi, Go 1990
Das schreckliche Mädchen 1990
Der Superstau 1991
Ich schenk' Dir die Sterne 1991
Langer Samstag 1992
Drei Herren 1997 |
TV-Serien
Irgendwie
und Sowieso 1985-87
Der Schwammerlkönig 1985-87
Zu Freiheit 1985-87
Lilli Lottofee 1992
Ein Bayer auf Rügen 1993
Bulle von Tölz 1996
Pfundskerl 1999
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www.ottfried-fischer.de
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