Der bekennende türkische
Niederbayer oder niederbayerische Türke - ist ja auch
egal - nutzt geschickt seine interkulturelle Biographie.
Unterstützt von
perfekter Minimal
- Mimik surft er souverän zwischen den Kulturen.
Mit schwarzem Humor, bayerisch hinterfotzig und
doppelbödig, nimmt er die gesellschaftliche
Realität auf die Schippe und verschafft den Zuschauern
nebenbei einen Einblick in die deutsch-türkische
Gedanken- und Seelenwelt der Zuwandererkinder der
2.Generation. Wir wollen ihn weiter hier in unserem Lande sehen.
Man sollte die Aufenthaltsge-nehmigung
des türkischen Staatsbürgers auf
jeden Fall verlängern oder hat er schon einen deutschen
Pass beantragt?
Geboren wurde Django Asül 1972 im tiefsten Niederbayern.
Von klein auf verinnerlichte er
vollständig das Bayerntum in seiner ganzen Denk- und
Handlungsweise. Dank fürsorglicher
türkischen Eltern und fester sozialer Strukturen erlebte
er eine glückliche Kindheit ist dem kleinen bayerischen
Ort bis heute treu geblieben.
Nach dem Abitur begann er eine Banklehre, konnte
sich aber nicht so sehr dafür be-geistern,
den ganzen Tag am gleichen Ort festgenagelt zu sein.
Bei einem Kurztrip nach Berlin lernte er zufällig
in einem Kabarett-Theater den fabel-haften
Matthias Beltz kennen und begeisterte sich so sehr
fürs Kabarett, daß er bereits ein Jahr später seine ersten
Live-Versuche unternahm.
Im Herbst´96 wagte er sich aus der
niederbayerischen Provinz in die Landeshaupt-stadt
München und schaffte es für Aufsehen bei Kabarett -
Nachwuchs- Wettbewerben zu sorgen und letztendlich von
einigen Kleinkunstbühnen engagiert zu werden.
Heute ist Django Asül regelmässig in TV- Sendungen
wie "Quatsch Comedy Club"(PRO7), "Harald - Schmidt - Show"
(SAT1) oder "7Tage 7Köpfe" zu sehen.
2007 trat er am Nockerberg die Nachfolge von
Bruno Jonas als Fastenprediger an, um den Politikern
zum Ramadan - ah zur Fastenzeit - die Leviten zu lesen...und
wurde bereits im folgenden Jahr wieder abgelöst, da für
den Geschmack der Verantwortlichen wohl etwas zu heftig
ausgeteilt hatte.